Aktuelles

Hagelschlag im Rebberg St. Michael

Eigentlich war vorgesehen, dass sich nach dem Auslauben die Rebstöcke und die jungen Trauben ruhig weiterentwickeln können. Da trat am Freitagabend 12. Juli mit dem heftigen Gewitter mit Hagelschlag etwas ganz Unerwartetes ein. Obwohl die Netze auf der Wetterseite beim letzten gemeinsamen Arbeitseinsatz heruntergerollt worden waren, ist leider ein beträchtlicher Hagelschaden entstanden. Die Hagelkörner prallten von Osten her auf den Rebberg und trafen viele Traubenbeeren und Blätter.

Am Samstag haben dann Sepp, Hans und Richi nach einer Besichtigung und Beratung gemäss den Empfehlungen von Markus Hardegger, Leiter der Fachstelle Weinbau des Landwirtschaftlichen Zentrums St. Gallen, eine Kupferbehandlumg vorgenommen. Dazu ist das Produkt Cuprofix 35 eingesetzt und in der vorgegebenen Konzentration gespritzt worden. Die im Wasser herausgelösten Kupferionen töten vorhandene Pilzsporen und verhindern so das Zustandekommen von Infektionen. Diese vorbeugende Spritzbehandlung sollen das entstehen von Pilzbefall verhindern. 

Natürlich werden wir in nächster Zeit vermehrte Kontrollen durchführen und situativ das weitere Vorgehen entscheiden. Es wird etwas Zusatzaufwand unvermeidbar sein. Wir hoffen, dass sich die Reben erholen und trotzdem ein guter Jahrgang 2019 entstehen kann.

 

wichtige Zwischenarbeiten in Rebberg erledigt. Stand 11. Juli 2019

Durch das Einfädeln und Begrenzen der Triebe, durch Auslauben und durch Entfernen der Geiztriebe wird Licht und Luft in die Traubenzone gebracht. Der optimale Zeitpunkt ist, wenn die Trauben Schrotkorngrösse haben. Dieses Jahr haben wir wieder den richtigen Zeitpunkt erwischt und alle Rebstöcke sind nun vorerst ausgelaubt. Zum Glück haben die fleissigen Hände von Edith und Sepp Stäuble, Richard Holenstein und Hans Husistein gewirkt und dies reine Handarbeit ausgeführt. Nun lassen wir die Reben wieder in Ruhe und hoffen auf eine gesunde und gute Entwicklung.

 

 

 

 

Wimmetertrag 2018

                 

 

       560 kg Traubengut und 86 Oechslegrad, dies war der Rekordertrag von 2018.

 

Rebberglied

Wimmet 2017

 

Ertragssteigerung trotz Frühlingsfrost

Der Wimmet 2017 im Rebberg St. Michael in Niederbüren wurde wiederum zum Festanlass.
Bei herrlichem Herbstwetter haben die Weinfreunde Niederbüren im Rebberg St. Michael süsse Weintrauben der Sorte Cabarnet Jura geerntet. Ein grosse Schar von Jung und Alt waren fleissig als Wimmetgehilfen tätig.
Trotz Frühlingsfrost erhöhte sich der Ertrag gegenüber dem Jahr 2016 um rund 7%. 306 Kg. konnten dem Kelterungsbetrieb Schmid Wetli in Berneck übergeben werden.

Geselligkeit und Gesangesfreude dabei
Traditionsgemäss wurde der Wimmet mit einer vortrefflich geführten Festwirtschaft umrahmt und Geselligkeit und Gesangesfreude wurden gepflegt. Ein weiteres Mal machten es den Teilnehmenden so richtig Spass.
Richard Holenstein